Daten und Fakten

Projektname:
Kraftwerk Heiterwang, Reutte - Rotlechsperre, Umbau Grundablass
Auftraggeber:
Elektrizitätswerke Reutte AG
Auftragsvolumen:
0,37 Mio EUR
Ausführungszeitraum:
08/2014 - 01/2015

Kraftwerk Heiterwang, Reutte - Rotlechsperre

Seitens der Staubeckenkommission wurde eine Anpassung der Verschlussorgane am Grundablass der Rotlechsperre an den Stand der Technik verlangt. Dieser Forderung wird nunmehr durch den Einbau einer zweiten, baugleichen Verschlussschütze unterwasserseitig der bestehenden Verschlussschütze entsprochen.

Der Zugang zur Einbaustelle erfolgt entweder von oben über den bestehenden Kontrollgang und Vertikalschacht im Mauerkörper oder von der Unterwasserseite über den 15 m langen Grundablass (2,80/2,80 m). Die Platzverhältnisse sind sehr begrenzt.

Es werden 90 m³ Beton (z.T. bewehrt) aus der Mauer geschnitten. Der Abbruch hat schonend zu erfolgen (Bohren, Schneiden und Handabbruch). Das Abbruchmaterial wird über den Grundablass geschuttert und in Mulden abtransportiert.

Die Stahlpanzerung wird in zwei Teilen über den Grundablass an die Einbaustelle transportiert, montiert und mit der bestehenden Panzerung verschweißt. Nach dem Einbau werden die verbleibenden Zwischenräume bewehrt und mit RS Beton mit reduziertem Schwindverhalten verfüllt.

Der Kraftwerksbetrieb bleibt während der Umbaumaßnahmen aufrecht. Bei Hochwasser muss die Baustelle gemäß Notfallplan geräumt werden.