Daten und Fakten

Projektname:
Kaprun Druckschacht, Österreich
Auftraggeber:
Verbund Austria Hydro Power AG
Auftragsvolumen:
9,45 Mio EUR (in ARGE)
Ausführungszeitraum:
2001 - 2004
Arbeitsgemeinschaft:
Hinteregger - JÄGER - ÖSTU

Maßgebende Anlagenteile der Kraftwerksgruppe Glockner-Kaprun, so auch die weithin sichtbaren Druckrohrleitungen vom Maiskogel zum Krafthaus Kaprun, wurden vor nahezu 60 Jahren, in der Zeit während des 2. Weltkrieges errichtet. Im letzten Jahrzehnt zeichnete sich im Zuge der regelmäßigen Überprüfungen das Ende der technischen Lebensdauer der 4 rd. 1.200 m langen Stahldruckrohrleitungen ab. Aus diesem Grunde entschloss sich der Eigentümer und Betreiber der Anlage zur Erneuerung des Kraftabstieges durch einen unterirdischen, mit Stahl gepanzertem Druckschacht.

Der neue, insgesamt ca. 1.450 m lange Druckschacht wurde mit einer Hartgesteins-Tunnelbohrmaschine hergestellt. Dabei sind etwa 400 m waagrecht und ca. 1000 m in einer Neigung bis zu 45° und mit einem Ausbruchsdurchmesser von 3,30 m aufgefahren worden. Die für Schrägschächte ungewöhnlich große Neigung von 45° bedingte eine äußerst sorgfältige Planung der Maschinenkomponenten TBM, Rückfallsicherung und Nachlaufkonstruktion. Darüber hinaus wurde die Schachtbefahrung erstmalig mit einer Seilschwebebahn erfolgreich realisiert.

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Kaprun Durckschacht